Eine
Musik- und Tanzperformance für den Schlosspark Biesdorf mit dem Slices
Ensemble
aufgeführt am 13. Juni 2009 um 15 Uhr
mit Eva Blaschke (Tanz, Choreographie), Kerstin Reinhardt (Tanz), Modjgan
Hashemian (Tanz), Sören Fischer (Posaune), Florian Juncker (Posaune),
Matthias Müller (Posaune), Nathan Plante (Trompete) und Henry Mex (Komposition
und Computerzuspiel)
Zusammenhalt und Verstrickung sind die thematischen Schwerpunkte dieser Performance
im Park. Es wurden in Gedanken Bänder vom Schloss Biesdorf zu neun Punkten
im Berliner Stadtbezirk Marzahn/Hellersdorf gespannt. Ihnen zugeordnete Grundtöne
wurden auf eine gedachte Reise zwischen den Orten geschickt, um zu Tonfolgen
verbunden wieder zurückzukehren, dazu die Echos der Bauwerke am Weg.
Aufgespannte Tücher, Bänder und Seile dienten den Tänzerinnen
als Bühnenbild, räumlichen Bezugs- und Reibungspunkt ihres Agierens.
Ansinnen war es den formalen Bezug der Architektur zu den Verbindungen mit
der Natur nachzuvollziehen.
In der Musik gab es neben der Uraufführung von Geomusik
Biesdorf eine Wiederaufführung von "Schritte im Park" in
der Bearbeitung für eine Trompete und drei Posaunen und Zuspiel. Diese
Komposition ist eine Metapher für Wege durch den Schlosspark Berlin-Biesdorf.
Neun Punkten des Areals wurden Grundtöne zugeordnet. Aus durchnittlichen
Schrittmaßen errechnete der Komponist die Dauer der Wege zwischen diesen
Orten und entwarf für die Instrumente ein Kombinatorikspiel als Raumkomposition.
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